Reclaim your education!

Während bei migraZine die letzten Vorbereitungen für den Relaunch-Start laufen, dauern die Bildungsproteste weiter an. In einem Statement von Studierenden und Lehrenden der Akademie der bildenden Künste und der Uni Wien heißt es:

    Was hier passiert, ist mit der weltweiten Entwicklung sozialer Bewegungen verknüpft. Es wird nicht nur die Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Studierenden, Lehrenden und weiterem Universitätspersonal gefordert, sondern die Verbesserung aller Arbeitsbedingungen überall.

    Ausdrücklich gemeint sind auch die Arbeitsbedingungen derjenigen, die vertraglich nicht direkt der Universität zugehörig sind, sei es als Reinigungspersonal oder wissenschaftliches Personal.

    Die Protestierenden treten dafür ein, diese Arbeitsbedingungen sichtbar zu machen und damit all die unbezahlte und schlecht bezahlte Arbeit, die tagtäglich im Bildungsbereich, im Erziehungs- und Pflegebereich, im Haushalt und in vielen anderen Bereichen geleistet wird. Die Gesellschaft profitiert von dem Wissen, das in unbezahlten, mit wenig symbolischem Kapital ausgestatteten Bereichen zur Anwendung kommt.

Die vollständige Erklärung gibt es hier.
Sie wurde im Zuge der Pressekonferenz am 27. Oktober zu den Uni-Protesten veröffentlicht, an der Vertreter_innen von Student_innen, Schüler_innen, Lehrenden, Arbeiter_innen sowie das Kollektiv "Kindergartenaufstand" und verschiedene selbstorganisierte Personen und Gruppen teilnahmen.

Auch die Großdemo vom 28. Oktober hat gezeigt, wie entschlossen, dynamisch und selbstbewusst die neue bildungspolitische Bewegung ist, die sich absolut dezentral und radikaldemokratisch organisiert … Internetgeneration oder was, Herr Schüssel?

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