Ausgabe 2019/1

Erinnerungen in Bewegung. Bewegung in Erinnerungen.
Memories in Movement. Movement in Memories.

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Fokus ^

FeMigra Reloaded. Migrantischer Feminismus und Bündnispolitik*

von Encarnación Gutiérrez Rodríguez

Pinar Tuzcu schreibt in ihrem Buch „Ich bin eine Kanakin. Decolonizing Popfeminism – Transcultural Perspectives on Lady Bitch Ray” (2017), dass während die deutsche Literatur zur deutschen Frauenbewegung die Zeit zwischen 1985 bis 2000 als eine Zeit des Aufkommens der Frauen- und Geschlechterforschung und ein zunehmendes Verschwinden der Frauenbewegung aus der Öffentlichkeit verzeichnet...

Pinar Tuzcu schreibt in ihrem Buch „Ich bin eine Kanakin.

Community-Arbeit, Erinnerungspolitiken und Widerstandsstrategien

von Jaqueline Ejiji

Ohne Menschen, die sich Geschichten erzählen, gibt es keine Erinnerungen. Wir müssen uns Geschichten erzählen, um Vergangenes zu strukturieren, uns unserer eigenen Existenz zu versichern, sie in sinnvolle Bezüge zu bringen.

Ohne Menschen, die sich Geschichten erzählen, gibt es keine Erinnerungen. Wir müssen uns Geschichten erzählen, um Vergangenes zu strukturieren, uns unserer eigenen Existenz zu versichern, sie in sinnvolle Bezüge zu bringen.

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Naming what was once unnameable (2019) Belinda Kazeem-Kamiński www.belindakazeem.com

Naming what was once unnameable

von Belinda Kazeem-Kamiński

Naming what was once unnameable (2019) ist ein fotografisches Rechercheprojekt, welche sich ausgehend von Kindheitserinnerungen mit Ausgrenzungserfahrungen auseinandersetzt ...

Naming what was once unnameable ist ein fotografisches Rechercheprojekt, welche sich ausgehend von Kindheitserinnerungen mit Ausgrenzungserfahrungen auseinandersetzt und diese als schon in der Kindheit verkörpertes und vorhandenes Wissen sichtbar macht: was einst nicht benennbar war, wird benennb

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 Jugogastarbajterke, Salatschnedebetrieb. Volders, Tirol / pogon za rezanje i pakovanje salate. Volders, Tirol. 1987

Migration und Historisierung

von Ljubomir Bratić

Die Geschichte der Migration in einer Gesellschaft ist die Geschichte der beständigen Veränderung der Gesellschaft. Die Fragen, die sich im Rahmen der Thematisierung dieses Sachverhaltes stellen, sind die, inwiefern und wie diese Geschichte der Transformation und deren Träger sichtbar und wahrnehmbar werden und sind. ...

Die Geschichte der Migration in einer Gesellschaft ist die Geschichte der beständigen Veränderung der Gesellschaft.

Crossover ^

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Initiative Schwarze Frauen* Innsbruck

„D)ort“, wo Diskriminierung auseinanderzufallen beginnt. Ein Interview über Aktivismus in Innsbruck

von Ivana Marjanović
Interview mit Sarah Enodeh

“Being Black is a political act.” Die aktuelle politische Lage in Österreich und weltweit ist beängstigend. Schwarze und PoC (People of Color) haben es nicht leicht. ...

Ivana Marjanović: Sarah, was bedeutet Aktivismus für dich?

Sarah Enodeh:“Being Black is a political act.”

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Forensic Body, 2018/2020

Forensic Body

von Ezgi Erol
Interview mit Songül Sönmez

Fünf Haarzöpfe sind installiert in fünf Glasröhren. Festgebunden vom Boden bis zur Decke mit einem dünnen Stahldraht. Durch die in einem Labor-Setting integrierte Soundinstallationen erfahren wir forensische Geschichten von fünf Mädchen und Frauen, ...

Fünf Haarzöpfe sind installiert in fünf Glasröhren. Festgebunden vom Boden bis zur Decke mit einem dünnen Stahldraht.

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Fotos: Marisel Bongola

Un poco de amor para Viena

de Lia Kastiyo-Spinósa

Bajo el nombre Our Steps don’t come from now trabajamos en llamas durante el final del verano ‘19 abriéndole los pasos al arte no convencional, ancestral, de vómito y visceral en Viena. Un poco de vida a esta ciudad imperial. Un poco de amor para Viena. Esta ciudad, que se ha olvidado del sudor de lxs artistas, de los gritos de la resistencia.

Bajo el nombre Our Steps Don’t Come From Now trabajamos en llamas durante el final del verano ‘19 abriéndole los pasos al arte no convencional, ancestral, de vómito y visceral en Viena. Un poco de vida a esta ciudad imperial. Un poco de amor para Viena.

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Foto: Nemanja Pančić / Kamerades

Migrantske borbe u začaranom krugu: proterivanja i mobilna zajednička dobra

von Ana Vilenica

Zapadne sile migrantskoj krizi prilaze u skladu s vlastitom istorijom kolonijalnog nasilja. Umesto prihvatanja i pružanja uslova za život, finansiraju kampove i kaveze za migrante u balkanskim i severnoafričkim zemljama. Organizacije, grupe i pojedinke koje pomažu migrante rade to u sve težim uslovima, jer je na delu kriminalizacija solidarnosti.

Zapadne sile migrantskoj krizi prilaze u skladu s vlastitom istorijom kolonijalnog nasilja. Umesto prihvatanja i pružanja uslova za život, finansiraju kampove i kaveze za migrante u balkanskim i severnoafričkim zemljama.