Premiere: outside the box

Die deutschsprachige feministische Medienlandschaft bekommt Verstärkung aus Leipzig: Soeben ist die erste Ausgabe von "outside the box – Zeitschrift für feministische Gesellschaftskritik" erschienen.

Das Schwerpunktthema lautet "Emanzipation" und featuret u.a. Beiträge von Andrea Truman ("Das Bedürfnis nach Gleichheit. Eine Kritik der bürgerlichen Frauenbewegung"), ChronikLE ("Sexismus muss sichtbar gemacht werden. (Selbst)Kritik des Unsichtbarlassens sexistischer Diskriminierung"), AFBL ("Frauen in der DDR: gleiche Rechte, doppelte Pflichten?"), Georg Domkamp ("Rechte Frauen – Frauen ohne Rechte") sowie ein Interview mit der Filmemacherin Sarah Diehl und Kirsten Achtelik.

In der Selbstbeschreibung des neuen Printmagazins heißt es: "Nicht selten stehen verschiedene sich feministisch nennende Positionen sich diametral gegenüber, sei es nun bei der Reflektion der '68er Bewegung, bei aktuellen Kopftuchdebatten oder Fragen philosophischer Art wie der nach der weiblichen Subjektwerdung. Die Redaktion möchte die Diskussion um diese Themen weiterführen und eine emanzipatorische Position beziehen. Dabei sollen Erkenntnisse um die Intersektionalität verschiedener Diskriminierungen – die Überschneidung mit Antisemitismus und Rassismus – miteingeschlossen werden […] outside the box versteht sich entsprechend nicht als ein feministisches Spartenprodukt, sondern stellt Verknüpfungen her und übt daher inhaltlich sowie formal eine umfassende emanzipatorische Kritik."

Ein Exemplar kostet drei Euro und kann direkt bei der Redaktion bestellt werden: outside.bestellen@gmx.net. Eine Liste der Buch-/Infoläden und Projekte, die "outside the box" verkaufen, soll in Kürze folgen.