Heraus aus der Schattenmedizin!

Über die skandalöse Gesundheitsversorgung von Sans Papiers in der Schweiz.

Es gibt viele Arten zu töten.
Man kann einem ein Messer in den Bauch stecken
einem das Brot entziehen
einen von einer Krankheit nicht heilen
einen in eine schlechte Wohnung stecken
einen zum Selbstmord treiben
einen durch Arbeit zu Tode schinden
einen in den Krieg führen.
Nur weniges davon ist in unserem Staate verboten

Bezirksgrätzel meets Diaspora

Von knackig bis kritisch, vom Business-Look bis zum Regenbogen-Outfit: Migrantische Print- und Online-Medien unter der Lupe.


Kommt daher wie: Ist gefüllt mit: Macht Lust auf: Gibt es hier: … eine letzte Frage:

"Der Markt braucht Labels"

Interview mit: 
Julya Rabinowich

Das Dilemma der "Migrationsliteratur" – zwischen strategischer Aufwertung und breitenwirksamer Verniedlichung.

Das Label "Migrationsliteratur" oder "MigrantInnen-Literatur" stellt einerseits Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit her, für Autor_innen, die sonst selten im Mittelpunkt stehen. Andererseits nivelliert das Etikett die unterschiedlichen literarischen Herangehensweisen, indem die scheinbare Gemeinsamkeit der "Migrationserfahrung" in den Vordergrund gerückt wird. Wie gehen Sie mit diesem Dilemma um?

Wo kommst du WIRKLICH her? Where are you FROM from? (Deutsch/english)

Interview mit: 
Cano Turan

Das deutsch-amerikanische Filmprojekt "with WINGS and ROOTS" dokumentiert den Umgang von "Zweite Generation Migrant_innen" mit Identitätszuschreibungen, Alltagsrassismus und der Migrationsgeschichte der Eltern. Im Gespräch mit migrazine.at berichten Regisseurin Christina Antonakos-Wallace und Produktionsleiterin Cano Turan von den Hintergründen des Projekts.

"with WINGS and ROOTS" is a feature-length documentary and new media project set in Berlin and New York that explores what gets termed "assimilation" in the USA and "integration" in Germany. Set in two countries currently struggling with immigration and national identity, the film tells the stories of six children of immigrants from diverse backgrounds who are striving to expand their societies and communities definitions of belonging.

Rassismus-Watch

Über Sprachwandel und Medienwandel: Zur Debatte über Rassismus in Kinderbüchern

Als der Thienemann Verlag Anfang des Jahres ankündigte, das Kinderbuch "Die kleine Hexe" von rassistischer Sprache zu befreien, hätte man dies als (eine außerordentlich positive) Randnotiz verbuchen können.

P is for Period (english)

Interview with: 
Lauren Rosewarne

Menstruation rarely gets a starring role on screen despite being experienced by most women for many decades of their lives. Written from a feminist perspective, Lauren Rosewarne's book, "Periods in Pop Culture: Menstruation in Film and Television" (2012), turns the spotlight on menstrual representations in contemporary media.

migrazine.at: What was the idea behind your book "Periods in Pop Culture: Menstruation in Film and Television", and why did you focus on the media?

"Es geht darum, die Welt zu verändern"

Interview mit: 
Luzenir Caixeta
Interview mit: 
Rubia Salgado

maiz, das autonome Zentrum von & für Migrantinnen in Linz, prägt mit radikalen Beiträgen maßgeblich den Migrationsdiskurs in Österreich. Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums gründete maiz 2014 die "Universität der Ignorant_innen" im Rahmen der dafür ausgerufenen "Anthropophagischen Woche". Marlies Pratter von Radio Helsinki sprach anlässlich des Jubiläums für migrazine.at mit Luzenir Caixeta und Rubia Salgado.

migrazine.at: maiz gibt es 2014 seit zwanzig Jahren. Wie kam es zur Gründung des Vereins, was hat euch damals bewegt?

Editorial

Mit dem Schwerpunkt "Quer durch migrazine.at", der in Kooperation mit der feministischen Zeitschrift aep informationen aus Innsbruck auch in Printform erschienen ist, blickt migrazine.at auf die letzten sieben Jahre seiner publizistischen Arbeit zurück. migrazine.at wird vom autonomen Migrantinnen-Verein maiz in Linz herausgegeben und ging 2006 erstmals online.

Rights or Philantropy. Emotions of Solidarity with Refugees (english)

Refugee advocates often emphasize our legal obligation to provide protection to anyone fleeing persecution or war in their home countries. The protection of strangers, to refer to Immanuel Kant’s Perpetual Peace “ is not a question of philanthropy but of right.“ But Kantianism, it appears these days, is not a very powerful paradigm when it comes to migration politics.