MigraZine – Online Magazine von und für Migrantinnen.
Über uns
MigraZine ist ein Projekt für ein online Magazin, das von und für Migrantinnen im Kulturbereich kreiert wurde. Das Magazin ist ein Projekt von maiz (Autonomes Integrationszentrum von & für Migrantinnen).
Das Magazin MigraZine beschäftigt sich vor allem mit der Schaffung von Rahmenbedingungen, die einen Beitrag zur Partizipation und Artikulation von Migrantinnen als Protagonistinnen und Akteurinnen in den Medien bewirken soll.
Die Begründungen für das Projekt sind vielfältig:
- Wir weigern uns in der Position der Opfer oder Täterinnen wahrgenommen zu werden. Wir sind Schaffende, Protagonistinnen und wir können und wollen selber über und für uns sprechen:
- Die Migrantinnen haben in den österreichischen Medien bis auf wenige Ausnahmen keinen Weg der Partizipation als Produzentinnen. Dies Projekt ist eine Möglichkeit für die Migrantinnen, alle Prozesse, die der Gestaltung und Präsentation eines online Magazins einwirken, zu entwickeln, d.h., über den gesamten Prozess, von der Idee, Ressource, Form des Magazins, bis zur Veröffentlichung teilzunehmen.
- Die mangelnde Partizipation von Migrantinnen in Medien ist mehrere Male geschehen, wegen mangelnden technischen Wissens, mangelnder Ressourcen, unzureichender Beherrschung der dominanten Sprache (Englisch, Deutsch).
- Die günstige Kost eines online Magazins ist auch ein Kriterium für die Auswahl unserer Arbeit.
- Das Projekt ist zeitlich begrenzt, aber wir verstehen es als einen ersten Schritt, der Realisierung eines partizipativen Weges von Migrantinnen für Migrantinnen in online Medien, deswegen glauben wir an die Kontinuität des Projekts.
- MigraZine ist eine feministische und antirassistische Publikation.
Inhalte
Das online MigraZine ist ein geöffneter Raum für Migrantinnen in Österreich, die mit Texten und Informationen, in Beziehung auf frauenmigration und Kulturarbeit durch die migrantische Perspektive, beitragen wollen. Es werden sowohl theoretische Reflexionen und Kritiken geschrieben, als auch Informationen über Gestaltung eines kulturellen Projekts, Muster, Förderungsmöglichkeiten und andere Formalitäten von kulturellen Projekten, etc präsentiert.
In dem Magazin wird ein Diskussionsforum durchgeführt, der als Raum für Reflexionen über Erfahrungen der Migrantinnen in österreichischem Kulturbereich, Austauschung von Informationen über realisierten Projekten und auch für Ideen für neue Projekten zur Verfügung steht. Informationen über Aufenthaltstitel, Studium, Arbeit und Gesundheit werden auch weitergegeben.
Die Artikel und Informationen werden von den Mitarbeiterinnen in ihrer entsprechenden Muttersprache geschrieben. Einige Texten sollen auf Deutsch zusammengefasst werden.
Unsere Gruppe
Die Gruppe 1 besteht aus einer Koordinatorin und fünf Mitarbeiterinnen, insgesamt 6 Frauen aus unterschiedlichen Ländern. Die mitwerkenden Frauen sind :Kim Carrington, Jasminka Husic, Nancy Maldonado Morales, Danielli Karla Zickermann-Cavalcanti, Monique Muhayiama und die Gruppe 2: Ndeye Dieynaba Ndiaye, Fabiana Fagundes do Nacimento, Nujin Özgur Tas, Diana Marcela Sáenz. Die Koordination des Projektes wurde von Cristiane Tasinato übernommen.
Es wird auch freundliche Beiträge von anderen Mitarbeiterinnen von maiz und auch Andere die unsere herausfordernde Idee unterstützen, geben.
Kontakt: kultur@maiz.at
