maiz protestiert gegen Polizeigewalt am 1. Mai
Linz, 02. Mai 2009
maiz protestiert gegen Polizeigewalt am 1. Mai
maiz wollte auf der Maidemonstration in aktionistischer Form auf die
schwierige Arbeits- und Lebenssituation prekär beschäftigter
Migrantinnen hinweisen sowie des 10jährigen Todestages von Marcus
Omofuma gedenken. Die repressive Realität jedoch überholte uns.
Der 1 mai Demonstrationszug des autonomen Blocks wurde mit einem
unverhältnismäßig großen Aufgebot begegnet, von PolizistInnen
eingekesselt und drei Stunden lang beamtshandelt. Mindestens acht
DemonstrantInnen, darunter Jugendliche, aber auch der Vizerektor der
Linzer Kunstuni, Rainer Zendron, wurden aus der Demonstration heraus
geprügelt und festgenommen.
Das de facto-Verbot der alternativen 1.Mai-Demonstration und die
anschließende Gewaltorgie wildgewordener Kulturhauptstadt-Sheriffs
wurde von der Polizei mit angeblichen Verstößen gegen das
Vermummungsverbot gerechtfertigt. Offiziell wird von etwa 50 Personen
im autonomen Block gesprochen, die nicht gesetzeskonform gekleidet
gewesen sein sollten. Wir waren Augenzeuginnen, dass diese sogenannte
?Vermummung? im Wesentlichen aus Kapuzen, Sonnenbrillen und Kappen
bestand. Bei der Demonstration verlautbarte die Polizei noch selber
über Megaphon es handle sich um paar Leute, die ?vorschriftwidrig?
bekleidet seien, paar Stunden später wuchs deren Anzahl rasant an.
"Linz verändert"? Mit aller Gewalt scheint die Polizei das Bild einer
sauberen, ordentlichen und linienkonforme Kulturhauptstadt
durchzusetzen - einer leicht zu konsumierenden Tourismus- und
eventattraktions Stadt. Doch wer hat Platz in einer solchen Stadt?
Gehen wir Zeiten entgegen, in denen wegen nichtiger Gründe Grundrechte
abgeschafft werden dürfen? Oder vielleicht: Wie weit sind wir schon
auf diesem Weg gekommen? Während Burschenschafter und Neonazis in der
Kulturhauptstadt umtriebig sein dürfen, wurde erstmals seit 1945 eine
Demonstration zum 1. Mai mit brutaler Polizeigewalt gestoppt.
Positiv stimmt hier nur die Solidarität, die heute zum tragen kam.
Einige Demonstrationsblöcke weigerten sich, abzumarschieren, solange
der antifaschistische und autonome Block von der Polizei blockiert
wurde. Ihre Präsenz konnte die Polizeigewalt nicht verhindern. Sie hat
sie aber sicher begrenzt.
Mit Nachdruck fordert maiz das Grundrecht der Meinungsäußerung einzuhalten.
Gleiche Privilegien für Alle!
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Es werden ZeugInnen für die Vorfälle bei der 1.Mai Demo gesucht, bitte
melden unter: antifa@servus.at (die Mailadresse der Plattform gegen
den Naziaufmarsch am 1.Mai in Linz: antifa.servus.at).
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weitere informationen:
An den, der mich nicht kennt!
Sie kennen mich nicht, aber sie drängen darauf sich über mein Leben Gedanken zu machen.
Sie kennen meine Geschichte nicht, aber sie vermuten durch ihre Geschichte meine zu wissen.
Sie kennen meine Gründe nicht, aber sie sind sicher, dass ihre größer sind.
Sie wissen nicht womit ich mich auskenne, aber sie beharren darauf meine Kapazität festzulegen.
Sie kennen mich nicht, aber durch meine Hautfarbe glauben sie meinen Tätigkeitsbereich zu kennen.
Sie kennen mich nicht und mit ihrem diskriminierenden Benehmen stimmen sie dieser Unwissenheit zu.
Sie kennen mich nicht, aber durch meinen Reisepass denken sie, das Recht zu haben, mich einzuschätzen.
Sie kennen mich nicht, aber eins können sie schon ab heute wissen: was sie über mich wissen, ist einfach zu oberflächlich! Warum bestehen sie immer noch auf ihre Ignoranz?
Danielli Karla Zickermann-Cavalcanti
arbeitet in Maiz.
Pobreza y migración como fenómenos de la globalización y sus consecuencias éticas
Nuestro mundo está dominado por la lógica de la exclusión. Cómo esta exclusión funciona a cuestas de las mujeres, demuestramos en el ejemplo de la migración, la cual es mucho más que ”tráfico con objetos sexuales sin voluntad propia”. ”Emigrar significa negarse a quedarse con los brazos cruzados”. Contraponemos al estátus presunto de víctima de las migrantes, su potencial de resistencia y describemonos como portadoras de estrategias alternativas en contra del poder de la globalización de la economía.
Žene-političarke i dalje diskriminirane
Martina Topić
Aktivistice centra za ženske studije predstavile su ovoga tjedna rezultate istraživanja o participaciji žena u politici te položaju žena u hrvatskome društvu općenito. Rezultate istraživanja predstavila je Marjeta Šinko iz Centra za ženske studije, a o istraživanju te položaju žena u društvu općenito govorile su i Helena Štimac-Radin iz vladina ureda za ravnopravnosti spolova, prof. dr. sc. Inga Tomić- Koludrović sa Odsjeka za sociologiju Sveučilišta u Zadru, te Mirjana Ferić-Vac iz Foruma žena SDP-a.
Interview zuerst erschienen in Frauensolidarität Nr. 103, 1/2008
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