Frühjahrsprogramm:

Mit Lauftreffs, Segwaytouren, geführten Stadtrundgängen und dem „Frauen. Literatur.Preis“ stehen wieder Aktivitäten für Körper und Geist auf dem Programm des Linzer Frauenbüros.

Segwaytouren:
Bei dieser Art der Fortbewegung kann Linz sozusagen ganz leichtfüßig erkundet werden. Nach kurzer Einschulung begleitet eine Fremdenführerin, die auch gleichzeitig eine erfahrene Segwayführerin ist, auf eine Reise durch Linz.
Termine: 24. Mai 2011 und 6. Juni - jeweils 19.00 Uhr
Kosten: € 20,--

Lauf- und Walkingtreff:

Veranstaltungstipp: "Brauchen MigrantInnen die Freien Medien?"

Freitag, 2. September, 17-19.00 Uhr
Studio Schirmmacher (dorf tv am Hauptplatz Linz)

Eine Veranstaltung im Rahmen des ARS Electronica Projekts von Radio FRO 105.0 "Media Machine - Ein- und Angriffe migrantischer Medienproduktion"

TeilnehmerInnen:
Clara Akinyosoye, Chefredakteurin von M-MEDIA
Ljubomir Bratic, Philosoph, Sozialwissenschafter und Kurator
Christoph Ulf, Sprecher der Forschungsplattform "Cultural Encounters and Transfers (CEnT)"
Andi Wahl, Geschäftsführer Radio FRO

Moderation:
Vina Yun (an.schläge, migrazine.at)

Offener Brief der Steirischen Plattform Bleiberecht

an die ChefredakteurInnen von
Der Standard, Die Presse, Falter, Kleine Zeitung, Salzburger Nachrichten, Wiener Zeitung

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir sind eine Gruppe von zwei Dutzend Steirern und Steirerinnen, die ehrenamtlich Menschen betreuen, die einen unsicheren Aufenthaltsstatus haben, obwohl sie schon seit Längerem in Österreich leben. Wir versuchen, für die Betroffenen Rechtssicherheit herzustellen, begleiten sie zu Behörden und organisieren Hilfen in Notsituationen. Dafür wurden wir mit dem Menschenrechtspreis 2010 des Landes Steiermark ausgezeichnet.

"Não há razão para comemorar um assassinato"

Foi este título de matéria que li na uol notícias, acho que vale a pena ler e refletir.
O link está abaixo.

http://noticias.uol.com.br/ultimas-noticias/internacional/2011/05/02/nao...

Es ist verboten zu betteln

Ich habe diese Nachrichten gelesen und ich habe mich sehr geärgert.
Wie kann man jemandem verbieten zu betteln?
Warum?
Dann habe ich gedachte...
Jetzt gibt es hier in Linz eine Stadtwache, die Idee und die Kontrollen sind von der FPÖ.
Was ist das? Es sind zwei Personen mit roten Jacken. Diese Zwei gehen auf der Straße und kontrollieren die Leute. Was sie genau machen und wie und warum ist bis jetzt nicht klar.

Dann kommt diese Idee Betteln zu verbieten... wau!!! Die Stadtwache hat eine Funktion jetzt, kann etwas kontrollieren und macht etwas...

Offener Brief von ENARA (European Network Against Racism Austria) an Johanna Dohnal

Liebe Johanna Dohnal!

Wir wünschen Dir alles Gute zum 100. Frauentag. Schade, dass Du nicht
mehr bei uns bist. Sicher wärst Du mit uns vor die Kameras getreten,
hättest Stellung bezogen gegen das Unrecht, das sich in diesen Tagen und
Wochen scheinbar unaufhaltsam seinen Weg bahnt. Wie schon anlässlich der
Tötung von Marcus Omofuma hättest Du einmal mehr die Brücke geschlagen
zwischen der Frauenbewegung und der Bewegung gegen Rassismus. Dieser
Brückenschlag ist heute notwendiger denn je.

Auch in der Bewegung gegen Rassismus wird für den 19. März mobilisiert.

Ausschluss Basta! 1.März 2011: Transnationaler Migrant_innenstreik

Am 1. März 2011 organisieren sich weltweit Migrant_innen gegen soziale Ausschlüsse, Diskriminierung und Rassismus. Angefangen haben diese transnationalen Proteste im Jahr 2006 mit einem Streik von Migrant_innen in den USA und seither weiten sie sich aus. Auch 2011 werden in einigen der reichsten Länder der Welt viele Arbeitnehmer_innen zusammenkommen, protestieren und streiken. An diesem Tag wollen wir in Österreich den Grundstein für einen breiten Zusammenschluss legen, um eine Wende der Politik gegenüber Migrant_innen einzuleiten.

Und wann gehst Du zurück?

"Lustig" sind diejenigen, die die Frage nach der Herkunft gleich mal mit der Frage nach deiner Rückkehr kommentieren. Das hört sich dann ungefähr so an: "Hallo. Sag woher kommst denn du?" Der Anschaulichkeit halber und damit es jetzt schnell geht: "Nigeria". "Na das ist ja interessant, so weit her." [Das Lächeln wird immer breiter, es ist ja wirklich eine lange, lange Reise die ich da zurückgelegt habe, denkt mein Gegenüber.] "Und wann gehst du zurück?" – "Wohin zurück?" „Na in deine Heimat zurück." [Leichte Ungeduld auf Seiten der Fragenden, war ja auch eine richtig blöde Frage von mir.]

Ein Brief für Lili

Liebe Lili,

leider bist du nicht 2009 hier her gekommen! Als Linz die Europäische Kulturhauptstadt war, gab es viele unglaublich interessante und, na ja, noch unglaubliche uninteressante Projekte.
Ich beschreibe dir kurz welches mein Lieblingsprojekt war; es hieß In Situ und hatte den Nationalsozialismus in Linz zum Thema.

Kontakt II

Offensichtlich "interessiert" hat sich letztens auch ein alter, weißer Mann im Pausenraum des Instituts. Es fing unauffällig an: Ich sitze auf der Couch und lese in einem Artikel, meine Augen auf den Text gerichtet. Den Mann neben mir bemerke ich erst, als er seinen Arm auf die Sofalehne hinter mir legt. Ich schaue ihn kurz an, kommuniziere nonverbal meine Abneigung gegen ein zuviel an mitmenschlicher Nähe, er blickt auf. Sein Blick ruht zu lange auf mir und ich bemerke wie in mir ein leises Unwohlsein aufkommt.

Kontakt!?

Als kleines Schwarzes Mädchen in einer ziemlich weißen Welt kommt es eher vor, dass die weißen Mitmenschen irgendwas über dein süßes, putziges, wie auch immer andersartiges Aussehen sagen als dich zu beschimpfen. Die Beschimpfungsrate steigt mit dem Alter, wenn du eben nicht mehr putzig, lächelnd und vor allem leise bist, sondern deine Stimme gefunden hast, und blöde Sprüche parieren lernst. Für Schwarze Frauen kommt mit dem Alter zu Rassismus eine kräftige Portion Sexismus dazu.

"Wir sind Ausländer, und wir sind arm."

Ein Bekannter beginnt, aufgrund unüberwindbarer Hürden in Österreich – um genauer zu sein: wegen Probleme bei der (Nicht-)Anerkennung seines aus der Heimat mitgebrachten Diploms –, eine neue Herausforderung als Heimhelfer.

Nachtrag zum Themenschwerpunkt "Queer Refugees"

Nachträglich präsentieren wir zu unserem Themenschwerpunkt zu LGBTI-Flüchtlingen und EU-Asylpolitiken (siehe migrazine.at-Ausgabe 2010/2) einen Beitrag der Juristin Sabine Jansen von COC Netherlands:

Dutch LGBT Asylum Policy (in englischer Sprache)

Enjoy!

Wir sind hier. Ausschluss Basta!

Folgende Veranstaltung möchten wir allen wärmstens empfehlen:

Wir sind hier. Ausschluss Basta! - Öffentliche Plenumsdiskussion
Montag, 20.12.2010, 19:00 Uhr
Ragnarhof, Grundsteingasse 12, 1160 Wien

Wer hat Angst vorm …? "Antidiskriminierung" versus "Gleichbehandlung"

Beginnt mensch den Informationsdschungel zu durchforsten, stößt mensch auf wunderliche Dinge. Zum Beispiel beim Thema "Gleichbehandlung". Zuvor sollte mensch jedoch wissen, dass es sich in Sachen Gleichbehandlung um eine auf die Wirtschaft und auf das Geschlecht reduzierte Form der Antidiskriminierung handelt. Sprich: Männer und Frauen sollen in Betrieben gleich behandelt werden und beispielsweisegleich viel verdienen für ein und denselben Job.

Blicke & Fragen

Blicke dienen oft als Indikatoren dafür, dass Fragen nicht mehr lange zurückgehalten werden können. Davon gibt es eine Menge: Den Entdecker_innen- und Forscher_innenblick, den Mitleidsblick den "Frage-Blick" und natürlich auch noch die ganze Reihe an "Feind-Blicken". Meistens sind sie miteinander verwoben, gehen in einander über und sind von einander nicht so leicht zu trennen.

Noch Kopfschmerzen?

Die sog. Kopftuch-Debatte geht weit über die österreichischen Grenzen hinaus, und zum Verwechseln ähnlich sind auch die Argumente: Frauen mit Kopftuch seien unterdrückt, lautet nur eine der Behauptungen der diversen gegnerischen Lager.

Der Befreiungsschein

Ein komischer Name. Was kann man sich darunter vorstellen? Ein Schein, der befreien soll. Und wovon? Als ich in meinen Unterlagen gewühlt habe, habe ich meinen Befreiungsschein aus dem Jahre 1992 entdeckt. Eine fünfjährige Arbeitserlaubnis für "AusländerInnen". Der Befreiungsschein hat aber deshalb nicht von Arbeitslosigkeit befreit. Und es gibt ihn noch!

Zur allgemeinen Verwirrung gilt laut dem AMS gilt Folgendes:

Offener Brief: Ausschluss Basta!

Diese Stellungnahme entstand anlässlich der Ergebnisse der Wiener Gemeinderatswahl als Initiative eines Kollektivs von Kulturarbeiter_innen, politischen Aktivist_innen und Forscher_innen. Den Text unterstützten bisher 125 Erstunterzeichner_innen und über 900 weitere Unterzeichner_innen.

Es gibt die Möglichkeit, den Text online zu unterzeichnen: http://ausschlussbasta.wordpress.com


Ausschluss Basta!

Burka vs. Evil

Comic-Superheldin Wonder Woman (ja, die mit dem goldenen Zauberlasso und dem knappen wie ultrapatriotischen Outfit in den Farben und Mustern der US-Flagge) macht gemeinsame Sache mit Batina the Hidden – ihrerseits Mitglied der Superhero-Crew "The 99" und Burka-Trägerin. Dieses ungewöhnliche Bündnis ist Teil eines Crossovers zwischen den Verlagen DC Comics, Branchengigant in den USA, und Teshkeel Comics aus Kuwait.

Sprechen Sie Deutsch!

Meine Freundin hat mir heute erzählt, wie sie gestern auf der Straße im 18. Bezirk mit ihrer bulgarischen Freundin telefoniert hat. Worauf ein älterer Mann, der hinter ihr gegangen ist, gesagt hat: "Ich will mir Ihr Gespräch nicht mitanhören müssen!"

Trotz Allem - Freude!

[x-posted: Kupf-Blog]

In den letzten Wochen werden die Nachrichten scheinbar immer noch schlechter und schlimmer, doch manchmal gibt es auch schöne Momente, die einfach gefeiert werden müssen – und in letzter Zeit gab es gleich zwei davon.

Genug vom friedlichen Protest?

Vor drei Jahren interviewte ich die Künstlerin Natacha Atlas, im Rahmen des Musikfestivals "Salam Orient" in Wien, das heuer noch bis 5. November läuft. Wir sprachen u.a. über ihr politisches Engagement und ihre Kritik an den Regierungen Bush und Blair durch ihre Musik und während ihrer Tournee durch die USA.

Damals erzählte sie mir etwas Interessantes, was angesichts der zahlreichen sozialen Konflikte der Gegenwart wieder aktueller denn je ist:

Anti-Populismus

Die jüngste Ausgabe der feministischen Politik- und Theorie-Zeitschrift Olympe aus der Schweiz versammelt Beiträge zum Thema "Burka" und "Kopftuch": "Wider die Instrumentalisierung von Frauenrechten" lautet der Schwerpunkttitel programmatisch.

Rote Karte stoppen! Am 19.10., 9.00, am Ballhausplatz, Wien

Obwohl die sog. Mitwirkungspflicht von der Tagesordnung des Ministerrats genommen wurde, protestieren wir am Di, 19.10. gegen die rassistischen Gesetzgebungen in Österreich und überall, für Bewegungsfreiheit und antirassistische Politik!


Aktionstag am 19.10.2010 gegen neuerliche Verschärfungen im Asyl- und Fremdenrecht

Zeitplan/Aktionen:

Treffpunkt: 9.00 vor dem Bundeskanzleramt (Ballhausplatz), Ankunft Minister_innen: 9.45

Alternativer Minister_innenrat: 10.15

Beginn Demo: 11.00

"Freie Medien" melden sich zu Wort: Offener Brief an den Österreichischen Medienverband

Offener Brief an den Österreichischen Medienverband
anlässlich des Tags der Freien Medien am 15.10.2010

Sehr geehrter Vorstand des Österreichischen Medienverbandes!

Der Österreichische Medienverband hat für morgen, den 15. Oktober 2010, den "Tag der Freien Medien" ausgerufen – zum zweiten Mal seit seiner Gründung im Jahr 2008. Zu diesem Anlass finden im Quartier für digitale Kultur im Wiener Museumsquartier u.a. eine Medienmesse und eine Podiumsdiskussion zur Stellung der Freien Medien in Österreich statt.

Demokratie statt Integration!

Das Netzwerk "Kritische Migrations- und Grenzregimeforschung" hat vor kurzem eine Stellungnahme zu den rechtspopulistischen Thesen von Thilo Sarrazin verfasst und unter dem Titel "Demokratie statt Integration" eine Initiative gestartet, die wir gerne unterstützen:

Der edle Ritter und das Donauweibchen

Ich weiß, zu viel Aufmerksamkeit sollte Herr Strache dieser Tage (und am besten auch sonst) nicht bekommen. Aber: Die blauen „Sagen aus Wien“ müsst ihr lesen – ein 55-seitiges Comic-Heftchen, das kurz vor den heutigen Landtagswahlen in Wien von der FPÖ an diverse Haushalte verschickt wurde. Was, das kennt ihr noch nicht?

Sozialvoyeurismus und journalistische Ethik

"Meine Hölle Europa" (englischsprachiger Titel: "Sisters of No Mercy") von Lukas Roegler ist eine gründlich recherchierte und mehrfach ausgezeichnete Reportage.

Sie enthüllt die Realität

Wahlwechsel gefällig?

Anlässlich der Landtags- und Gemeinderatswahlen am 10. Oktober in Wien empfehlen wir: Wahlwechsel – für ein Wahlrecht für alle, initiiert von European Network Against Racism Austria.

Hilfe nötig? Hier gibt es alle Antworten auf sämtliche Fragen:

Was ist Wahlwechsel?
2 people 1 vote = Wahlwechsel.

migrazine bei der Ars Electronica!

Im Rahmen der diesjährigen Ars Electronica organisiert Radio FRO, das freie Radio in Linz, am 4. September die Konferenz "Re|naming Media".

Protestaufruf gegen Roma-Abschiebungen

Das Europäische Netzwerk gegen Rassismus (ENAR), ruft am 4. September zum Protest gegen die rassistische Politik der französischen Regierung auf, die sich derzeit vor allem gegen Roma und "gens de voyage" richtet. Die antiziganistische Stimmungsmache ist allerdings nicht nur in Frankreich, sondern in ganz Europa zu beobachten.

In Wien findet am 4.9. um 14 Uhr eine Solidaritätskundgebung und Protestaktion vor dem Haus der Europäischen Union (1010, Wipplingerstrasse 35) statt.

Hier die Presseerklärung von ENAR (auf Englisch):

Laura Rudas in der Beauty Lounge

Stoeckel.JPG

Vor kurzem sah ich Laura Rudas, die Bundesgeschäftsführerin der SPÖ, hinkend aus der „Beauty Lounge“ in der Universitätsstraße kommen.

Zuerst war ich verwundert, weil ich mir vorstelle, dass sich mensch nach einem Schönheitsprogramm doch wohl und gesund fühlen müssten, oder? Ihr Gesicht war allerdings so richtig schmerzverzerrt. Tja, was die wohl dort mit ihr gemacht haben? Aber sie war es, ganz sicher.

Gefragt: Mehrfachdiskriminierung

Diskriminierung und Gewalt gehören zu den alltäglichen Erfahrungen vieler lesbischer und bisexueller Frauen und Trans*personen.

Sphinx

When Immigrants arrive in Austria they see, right at the entrance, a huge Sphinx. The monumental statue seems to be telling them: Solve-me or I will eat you!
The question is:
What is it if your education is not valid, if you need to stay longer until someone decides you can be released, if you want to marry a local and he or she needs to earn more than 1.200 Euros, and don’t forget that you need to speak the language better than locals?
Immigrant : Ummm ...that’s immigration in Austria.
Sphinx: You are correct. And do you want that?
Immigrant: Yeah!

Ich habe einen Traum.

Auf einer Insel Osterarm lebte eine Frau Werker, sie war sehr aktiv in der Politk. Dann hat sie Probleme mit der Regierung gehabt, sie konnte nicht mehr in ihrem Land wohnen und sie musste weglaufen.

Auf wohnender Suche von verschieden Länden, war sie in einem Nachbar-land dort konnte sie nicht bleiben, dann lief zu Fuß, fuhr mit einem Boot, flog mit einen kleinen Flugzeug, rollte mit dem Roller...

Sie war sehr froh, sie war in Afrika in einem bekannten demokratischen Land, reich und mit sehr gutem Gesundheitssystem, guten Schulen und die Demokratie war die stärkste von diesem Land.

MiGaY Spezial

Anlässlich der 15. Regenbogenparade in Wien präsentiert die Zeitschrift für queere Migrant_innen "MiGaY" eine Sonderausgabe. Das Printheft soll am 3. Juli, dem Tag der Parade, erscheinen und "einen Aufruf nach mehr Solidarität und Miteinander in der LSBTI-Community, auch über die Grenzen Österreichs hinaus, darstellen", so die Herausgeber_innen. Mit Unterstützung tritt "MiGaY" heuer auch zum ersten Mal bei der Regenbogenparade auf.

Bericht zur Situation von Afro-ÖsterreicherInnen

Anfang Juni wurde erstmals für Österreich ein Lagebericht zur Situation Schwarzer Menschen im Land vorgestellt. Der 64-seitige Bericht basiert auf den Erfahrungen von Menschen aus den Schwarzen Communitys in den letzten zehn Jahren und behandelt speziell die Bereiche Wirtschaft, Medien, Rassismus, Kunst/Kultur und politische Repräsentation.

43 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht

Mitte Juni stellte der Flüchtlingshochkommissar der Vereinten Nationen, António Guterres, den Jahresbericht des UN-Flüchtlingskommissariats (UNHCR) für 2009 vor. Demnach waren im vergangenen Jahr 43,3 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht vor Krieg, Konflikten und Verfolgung – die höchste Zahl seit Mitte der 1990er Jahre. Die Flüchtenden stammen vor allem aus Afghanistan, dem Irak, Somalia sowie der Demokratischen Republik Kongo.

Mahnmal für zerstörten Turnertempel

Während der 15. Wiener Gemeindebezirk Rudolfsheim-Fünfhaus als historischer Arbeiter_innenbezirk bekannt ist, ist die starke jüdische Präsenz gegen Ende des 19. Jahrhunderts weitgehend in Vergessenheit geraten: Damals war Rudolfsheim-Fünfhaus Mittelpunkt der vorstädtischen jüdischen Gemeinde Wiens. Zentrum der jüdischen Gemeinde war die Herklotzgasse, in unmittelbarer Nähe befand sich eine Synagoge, der Turnertempel.

Kinder. Küche. Kämpfe.

Passend zum Schwerpunkt "Kochtopf, Kondom, Klobürste" in der aktuellen migrazine-Ausgabe ein Veranstaltungshinweis:

Noch bis zum 30.6.2010 läuft die Veranstaltungsreihe "Kinder. Küche. Kämpfe. Kritische Perspektiven auf Pflege- und Haushaltsarbeit im internationalen Kontext" in Marburg/Lahn.

Aus dem Ankündigungstext:

Radical Cheerleaders

May 1st, 2010 in Linz was really good.

We had a lot a fun. We lived our fantasies as radical cheerleaders with our clothing reflecting a play on a mix of genders with beards, mustaches, pink wigs and black and pink pom-poms.
We shouted out six different cheers like:

“To the Left , to the left, but never to the right”;
“Solidarity for the Sans Papiers”;
“Kein Menschen ist illegal, Bleiberechte überall!” etc.

Before the demonstration there was a contest for the best-masked costume, and we (maiz) were the winner of the Oscar of security policy - The golden safety pin!

Online-Publikation über NoBorder, Lesvos

Vor kurzem ist eine Broschüre über den Infopoint während des NoBorder-Camps auf Lesbos im Sommer 2009 erschienen.

Ich gehe zur Ausstellung

maiz lädt euch herzlich zu unserer ersten Ausstellung im Jahr 2010 ein.

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VERNISSAGE „WIR- und IHRtum“
13. Jänner 2010, 18:30
maiz-Schaufenstergalerie, 4020 Linz, Hofgasse 11
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Was heißt Mobilität?
Ist Mobilität gut?
Welche Auswirkungen hat es, wenn man nicht mobil ist?
Woraus bezieht man seine Identität?
Ist sie unveränderlich? Ist sie käuflich?
Wie werden das „Wir" und das „Ihr" definiert?
Wem gehört der öffentliche Raum?

Imigrante doente

doente.png

Demorei em escrever esta semana... pois aqui em casa todos foram ao médico.
E o tema da próxima edição do migraZine é sobre saúde e a falta dela.

Estive fazendo pesquisas sobre o tema através do google, comecei a pesquisa no Brasil e terminei na Alemanha passando pelos Estados Unidos.

Premiere: outside the box

Die deutschsprachige feministische Medienlandschaft bekommt Verstärkung aus Leipzig: Soeben ist die erste Ausgabe von "outside the box – Zeitschrift für feministische Gesellschaftskritik" erschienen.

Inter-Culture Club am 7. Dezember 2009 im Ost-Klub

Diese Veranstaltung möchten wir allen Wiener_innen wärmestens ans Herz legen:

Am 7. Dezember findet das jährliche Benefiz-Fest von und für die Initiative Minderheiten im Wiener Ost-Klub (1040, Schwarzenbergplatz 10) statt. Wie immer mit stattlichem Konzert-Programm und famosen Party-DJs:

live:
Milagros Piñera
Ensemble Ruža Nikolić-Lakatos
Salaš - Tamburica Orkestar - Solist - Bako Jovanović
Nifty's
Karin Depp

DJs auf 2 Floors:

Räume der Erinnerung

Seit ich etwa 14 Jahre alt bin, wohne ich im 15. Wiener Gemeindebezirk, in Rudolfsheim-Fünfhaus – dem Bezirk mit dem höchsten MigrantInnen-Anteil in der Bundeshauptstadt. Lange Zeit war die Gegend – speziell "meine Ecke" in der Nähe vom Westbahnhof – eher unbeliebt bei den WienerInnen. Ihr übles Image bezog sich u.a. auf den illegalisierten Straßenstrich, der in der Vergangenheit wiederholt reaktionäre BürgerInnen-Initiativen auf den Plan rief.

Civil Media

Civil Media “Salisburgo” de 5 à 7 de outubro de 2009.

Segundo ano que sou convidada para fazer parte da mesa da discussão, segundo ano que não durmo para ir à discussão, me preparei demais, tanto que, que houve um momento que até esqueci o que ia falar. O nervosismo faz parte do processo.

Participei do Workshop da Tea, sobre monstros. Vou deixar vocês curiosos... Olhem o blog dela para ver do que se trata.

Katalog 15 Jahre maiz, Catálogo dos 15 anos do maiz

Hier findet ihr den Katalog 15 Jahre maiz

Como foi dito no blog anterior aqui esta Catálogo dos 15 anos do maiz

Festa de 15 anos do maiz

Festa: Festa de 15 anos do maiz, já faz mais de uma semana que aconteceu e continuamos fazendo comentários sobre a festa.

O maiz cresceu... Mais de 40 pessoas empregadas, e não sei mais quantas, trabalhando como free-lance. Três sedes, e tudo isso não tinha sido imaginado no momento em que três mulheres brasileiras começaram esta associação. Três mulheres com messianismo, utopia e força.
Parabéns a elas, parabéns a todos que estiveram presentes e também a aqueles que gostariam de ter estado lá, mas não puderam Em breve colocarei fotos e o link para o catalogo dos 15 anos do maiz.

"Ein totales Arschloch"

Wir erinnern uns: Ende August hat die Demokratische Partei (DPJ) in Japan einen historischen Wahlsieg errungen und die über fünfzig Jahre fast ununterbrochen andauernde Alleinherrschaft der Liberaldemokraten (LDP) beendet. Das politische System in Japan gilt als besonders hierarchisch und verkrustet, wird es doch von einer kleinen Elite traditioneller Polit-Clans dominiert.

Letztens bin ich auf folgende interessante News gestoßen:

Willkommen beim migrablog!

Alltag, Protest, Medienkultur — und der ganze Rest. migraBLOG steht Kopf: die Wirklichkeit, wie wir sie sehen.

Alle Blog Einträge sehen

KopfstandKopfstand

Keine 24 Stunden …

… bis zur hochoffiziellen Präsentation des neuen migraZine: heute Freitag, 30.10. ab 19.30 an der Kunstuni in Linz, Hauptplatz 8!

4 Uhr morgens

Es war unglaublich viel Arbeit und ich weiß, es ist der Beginn von noch mehr Arbeit … aber ich freue mich trotzdem total, dass der Relaunch von migraZine gelungen ist! – Auch wenn ich heute um 4 Uhr früh, als Vina und ich endlich damit fertig waren, nicht mehr genug Energie hatte, um diese Freude auch zu fühlen!
Ich wünsche uns allen viel Freude und Entdeckungslust! Mögen die Informationen, die es auf migraZine immer aktuell gibt, auch die viele Arbeit wert sein! ALSO: möglichst vielen Menschen von migraZine erzählen!
DANKE!

migraZine está na tela

Queridas amigas leitoras e queridos amigos leitores, para chegar ao lançamento do migraZine, foi um ano de trabalho. Reuniões, emails trocados de noite e de dia.

Um dia eu estava no Brasil, Radostina na Bulgária e Vina em Viena, comunicávamo-nos com um objetivo em comum de fazer o migraZine dar certo.

Obrigada a todos que ajudaram a tornar isto possível.

Abraços a todos e boa leitura.

Reclaim your education!

Während bei migraZine die letzten Vorbereitungen für den Relaunch-Start laufen, dauern die Bildungsproteste weiter an. In einem Statement von Studierenden und Lehrenden der Akademie der bildenden Künste und der Uni Wien heißt es:

    Was hier passiert, ist mit der weltweiten Entwicklung sozialer Bewegungen verknüpft. Es wird nicht nur die Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Studierenden, Lehrenden und weiterem Universitätspersonal gefordert, sondern die Verbesserung aller Arbeitsbedingungen überall.
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